Kanutour Stettiner Haff
Stettiner Haff kompakt
Zusammen mit dem polnischen »Großen Haff« bildet das deutsche »Kleine Haff« auf einer Fläche von über 700 km² im Mündungsdelta der »Oder« die zweitgrößte, eiszeitlich geprägte Lagune der »Ostsee«, das »Stettiner Haff« (»Zalew Szczeciński«). Es trennt auf deutscher Seite vorpommersches Festland von der Insel Usedom auf einer maximalen Breite von ca. 15 Kilometern (Nord nach Süd) bei etwa doppelter Länge (West nach Ost mit »Strom«). Die Flüsse »Peene«, »Uecker« und »Zarow« bilden die wichtigsten Zuflüsse. Über den »Peenestrom« ist das Kleine Haff auch mit der offenen Ostsee verbunden. Zugehörige Nebengewässer (Buchten) sind der »Usedomer See« sowie der »Neuwarper See«.
Die Wassertiefe beträgt selten mehr als 4 Meter, in den Uferzonen meistens sogar nur 1 bis 2 Meter. Berüchtigt ist das Stettiner Haff für seine kurzen, steilen Wellen an windigen Tagen und Nebel im Frühjahr und Herbst. Bei schwachem Wind hingegen kann die Wasseroberfläche auch spiegelglatt sein. Strömungen folgen häufig der Windrichtung, sodass bei Stürmen aus nördlichen Richtungen große Wassermengen aus der Ostsee in das Stettiner Haff und seine Zuflüsse gedrückt werden. In warmen Sommern treten Algenblüten auf, die das flache, leicht salzhaltige Brackwasser grünlich färben.
Oft undurchdringliche Schilfgürtel, weiße Sandstrände und bewaldete Steilküsten wechseln sich ab mit Moor-, Heide- und Ackerland-Ufern. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Ortschaften und idyllische Häfen mit touristischen Angeboten.
Das Stettiner Haff ist Seeschifffahrtsstraße. Als inneres Küstengewässer ist es nicht anfänger- oder familientauglich, da starke Winde und hoher Wellengang auf den etwa 77 km Gesamtstrecke (ufernahe Rundtour auf deutscher Seite) auftreten können. Es gibt keine Umtragestellen. Rastmöglichkeiten finden sich häufig in Häfen, an Stränden oder Campingplätzen.
Das Nordufer liegt fast ausnahmslos im »Naturpark Insel Usedom« (Ausnahme: Stolpe-Neverow), das Südufer ab Mönkebude im »Naturpark am Stettiner Haff«. Außerdem gehören die Uferbereiche von Kamp bis zur Mündung des »Anklamer Mühlgrabens« sowie hinter Altwarp bis Rieth (Neuwarper See) zu Naturschutzgebieten.
Mögliche Etappen für eine Kanutour auf dem Stettiner Haff: Etappe 1: Kamminke bis Gummlin (13 km) Etappe 2: Gummlin bis Ostklüne (8 km bzw. 17 km über Usedom) Etappe 3: Ostklüne bis Mönkebude (19 km) Etappe 4: Mönkebude bis Vogelsang–Warsin (16 km) Etappe 5: Vogelsang-Warsin bis Rieth (16 – 18 km)Kanutour Stettiner Haff Etappe 1 (Kamminke – Gummlin, 13 km)

Inselseitig (Usedom) liegt das kleine Fischerdorf Kamminke nicht nur am Stettiner Haff, sondern auch direkt an der deutsch-polnischen Grenze und bietet sich deshalb als Startpunkt für eine Haff-Rundtour mit dem Kanu auf deutscher Seite an. Selbstverständlich ist es auch möglich, bei Altwarp oder in Rieth am anderen Ende zu starten. Da wir uns in einem Küstengewässer bewegen, sollte die Wind- und Wettervorhersage bei dieser Entscheidung ausschlaggebend sein.

Im beschaulichen Kamminke gibt es einen kleinen Hafen mit Fischimbiss, Café, Toiletten und großem (kostenpflichtigen!) Parkplatz bzw. Caravanstellplatz, den man über die Dorfstraße, von der B 110 über Garz kommend, erreicht. Das Einsetzen am durch eine Mole geschützten Hafen ist allerdings nur bedingt ratsam bzw. wegen hoher Stege überhaupt möglich. Besser eignet sich der westlich danebenliegende Strand. Je nach Badebetrieb und Brandung kann man hier mit dem Kanu sowohl bequem ein- und aussetzen als auch rasten. Beachtung sollte man dabei den Holzbuhnen im flachen Uferwasser schenken, die bei hohen Wasserständen auch mal überflutet und somit leicht übersehbar sein können.
Wer für die Nacht bleiben will, sollte es etwa 800 Meter weiter westlich an einem zweiten, kleineren Strandabschnitt versuchen. Dieser gehört zum hiesigen Campingplatz »Haffküste«, der sich hier hinter den Baumkronen der Steilküste verbirgt. Ein kurzer Weg führt vom Strand durch das Waldstück direkt dorthin. Auch östlich des Hafens von Kamminke gibt es noch eine weitere Möglichkeit zur Rast an einem Strandabschnitt kurz vor der polnischen Grenze. Eine Pension mit Restaurant und diverse Ferienwohnungen befinden sich ebenfalls im Ort.

Nach dem Campingplatzstrand verändert sich das Ufer des Stettiner Haffs und ein undurchdringlicher Schilfgürtel liegt nun vor der bewaldeten Steilküste. Ein Anlanden ist bis zu einem etwa 3 km entfernten Privatsteg, direkt unterhalb des Flughafens Heringsdorf, kaum mehr möglich. Ohnehin ist fast die komplette Haffküste im Norden als Teil des »Naturparks Insel Usedom« für die Tier- und Pflanzenwelt reserviert.
Der besagte Badesteg gehört zu einer oberhalb liegenden Ferienwohnung, von denen es am Inselflugplatz mittlerweile sehr viele gibt, Haffblick inklusive. Deshalb ist der Küstenbaumstreifen bei Zirchow immer wieder durch moderne Betonklötze unterbrochen. Im flachen Wasser davor bieten kleine, nun häufiger auftauchende Inseln von Binsen den scheuen Wasservögeln Schutz und Lebensraum.

Auf den nächsten etwa 5 Kilometern, vorbei an den Orten Neverow und Bossin, sind Schilfgürtel und Uferwald immer wieder unterbrochen von kleineren Badestellen, die auch zum Anlanden nutzbar sind und über Landwege angefahren werden können. Sie geben den Blick frei auf das nun zunehmend flachere, landwirtschaftlich genutzte »Achterland« von Usedom. Mitten drin liegt das Inseldorf Dargen mit Haffzugang über einen, heute vom hiesigen Wassersportverein unterhaltenen, Kleinboothafen, etwa 2 Kilometer abseits des Ortes.
Rechts neben dem Hafenbecken befindet sich eine Sliprampe, an der man auch mit dem Kanu einigermaßen sicher anlanden kann. Der mittlerweile eingezäunte und videoüberwachte Naturhafen bietet ansonsten einen überdachten Picknickplatz und viel Wiese. Zelten ist laut Hafennutzungsordnung nicht ausdrücklich verboten, sollte aber erfragt werden. Eine Telefonnummer für Fragen und Anmeldung findet sich im Infokasten am Eingangstor.

Es folgen bis auf Höhe Prätenow mehrere Anlande- bzw. Rastmöglichkeiten an »wilden« Bade- oder Angelstellen in einer kleinen Bucht. An deren Ende, nach weiteren knapp 5 Kilometern, erreicht man ein weiteres, für Usedoms Achterland so typisches Fischerdorf mit kleinem Hafen: Gummlin (Gemeinde Stolpe). Fischer gibt es auch hier längst nicht mehr. Das alte Fischerhaus an der mit einer Schranke gesicherten Hafenzufahrt ist, so wie die meisten anderen Häuser auch, mittlerweile zur Ferienwohnung umgebaut.
Dennoch ist der Gummliner Naturhafen direkt am Haffwanderweg ein Geheimtipp für Pausen! Abseits der großen Touristenströme bietet der idyllische, verträumte Kleinboothafen mit Badestelle einen Picknick- und Grillplatz, eine Sliprampe, einen Schwimmsteg zum Anlegen mit dem Kanu und viel Wiese. Sanitäreinrichtungen finden sich hier jedoch nicht. Möglicherweise ist auch das Übernachten im Zelt kein Problem. Die Einheimischen zeigten sich aufgeschlossen. Die Bedingungen sollten aber auch hier beim Hafenverein, der das Gelände unterhält, erfragt werden!

Kanutour Stettiner Haff Etappe 2 (Gummlin – Ostklüne, 8 km | 17 km über Usedom)
Keine 2 Kilometer vom Ortsteil Gummlin entfernt liegt der kleine Naturhafen der Gemeinde Stolpe im Schilf versteckt. Die Einfahrt ist vom Wasser aus erkennbar an einem allein stehenden, hohen Baum und den Giebeln zweier Häuser am Hafen, die über den Schilfgürtel hinaus ragen. Die Ausstattung ähnelt dem Gummliner Hafen, der von hier aus auch fußläufig erreichbar ist. Jedoch gibt es keine überdachten Sitzmöglichkeiten und das Hafenbecken kann im Sommer stark bewachsen sein. Zelten ist hier überdies ausdrücklich verboten! Im 1,5 Kilometer entfernten Dorf Stolpe gibt es neben Ferienwohnungen auch ein sehenswertes Schloss, das heute vorrangig als Veranstaltungsort dient.

Auf dem Stettiner Haff folgen nun erneut teils mit Schilf und Binsen bewachsene Flachwasserbereiche, die im Sommer kleine Inseln entstehen lassen. Die Ufer sind jetzt wieder Teil des Naturparks und führen um einen kleinen Landhaken (»Borken«) herum, bis man schließlich zwischen Welzin und Stolpe eine Badestelle erreicht, die von schattenspendenden Bäumen umschlossen ist und sich als Rastmöglichkeit anbietet.

Das Gehöft mit reetgedeckten Häusern, das von hier aus sichtbar ist, gehört bereits zu Welzin (Ausbau Haff). Zu dem alten Fischergrundstück gehört ein kleiner, nicht öffentlicher Privathafen. Er sollte deshalb nur notfalls angesteuert werden. Die (ehemaligen) Badestellen an beiden Seiten des Hafenbeckens sind bereits fast vollständig von Schilf bewachsen.

Eine etwa 3 Kilometer lange, schmale Landzunge, die ab Welzin das offene Haff von einer Bucht, dem Usedomer See, trennt, wird als »Ostklüne« bezeichnet. Die Auszeichnung als einer der ältesten Siedlungsplätze Usedoms verdankt der Ortsteil der günstigen Lage an der unscheinbaren Passage zum See. Wer landseitig entlang des Kleinen Haffs radeln oder wandern möchte, muss hier ans andere Ufer der nur um die 60 Meter schmalen »Kehle«.
Glücklicherweise gibt es den Fährmann von Ostklüne, der in den Sommermonaten auf Zuruf Mensch und Material mit seinem Ruderboot »Karla« per Muskelkraft überholt und zurück nach »Westklüne« bringt. In dem kleinen, aber feinen Hafen von Ostklüne bietet er Wasserwanderern außerdem die Möglichkeit, auf seinem schmucken Grundstück das Zelt für die Nacht aufzuschlagen. Sitzgelegenheiten, Toiletten und Dusche sind am Haus und ein Bier habe er auch immer da, versicherte er.

Von hier aus geht es in den Usedomer See, der mehr als 3 Kilometer ins Achterland der Insel hineinreicht. An dessen nordwestlichem Ende liegt der 2019 erneuerte und vergrößerte Sportboothafen (»Usedomer-See-Zentrum«) der Inselhauptstadt Usedom. Seit dem Umbau bietet er auch eine Anlegemöglichkeit für Kanus. Viel Platz, ein modernes Sanitärgebäude mit Toiletten, Duschen und Waschmaschinen sowie Imbissmöglichkeiten in Hafennähe gehören auch hier zur Ausstattung. Zelten im Hafen ist allerdings nicht möglich.
Das Stadtzentrum Usedoms und der sehenswerte Schlossberg liegen nur wenige Hundert Meter entfernt und sind fußläufig schnell erreichbar. Eine Pontonbrücke führt vom Hafen jetzt auch über den See zum Ortsteil Paske.

Es lohnt sich auch, ein Abstecher mit dem Kanu hinter die Brücke, in den nördlichsten Zipfel des Usedomer Sees. Hier liegt nämlich am linken Ufer das rostende Wrack des ehemaligen Lagerkahns »Hertha« (Baujahr 1913, Stettin) auf Grund und kann aus nächster Nähe bestaunt werden.

An der Ostseite des Usedomer Sees gibt es an einem Pumphaus oder einer wenig später folgenden Badestelle noch einmal die Gelegenheit zur Rast. Weiter am kleinen Anglerhafen vorbei kann man so auch die Westseite von Welzin kennenlernen. Bis auf einen Badesteg, der zu einem Ferienhaus gehört, gibt es weiter am Südufer ansonsten kaum mehr Anlandemöglichkeiten.

Kanutour Stettiner Haff Etappe 3 (Ostklüne – Mönkebude, 19 km)
Zurück auf dem Stettiner Haff Richtung Karnin gibt es schon nach wenigen hundert Metern hinter Westklüne eine kleine, versteckte Badestelle mit Sitzmöglichkeiten unter Bäumen, die wohl hauptsächlich von den Einwohnern genutzt wird. Danach wird der Schilfgürtel wieder dichter. Bewachsene Landausläufer und winzige Schilf- und Binseninseln ziehen zwischen drei kleineren Buchten vorbei. In diesem Flachwasser verkehren keine größeren Boote.
Die imposanten Überreste der alten Karniner Hubbrücke erscheinen bald am Horizont. Bevor sie erreicht ist, passiert man aber noch das kleine Dorf Mönchow mit sehenswertem Mausoleum. Ansonsten reihen sich hier nur Wohnhäuser mit Privatanlegern und kleinen Strandabschnitten aneinander. Das Stettiner Haff endet auf Höhe Mönchow und geht in den schmaleren sog. Strom über, der ab der Peenemündung Peenestrom genannt wird.

Als Geheimtipp kann der nun folgende kleine Naturhafen im sich anschließenden Karnin betrachtet werden. Um dort anzulegen, hält man auf den 1936 erbauten und weithin weiß strahlenden ehemaligen Lotsenturm zu, der heute als exklusives Nachtquartier dient. Direkt an seinem Fuße liegt der kleine Hafen mit einem Schwimmsteg, »Piratencafé«, Caravanstellplatz und Hausbootvermietung für Übernachtungen. Auf der dazugehörigen Wiesenfläche kann auch gezeltet werden.
Vieles ist hier im Wandel. Die bei Wassersportlern beliebte »Haffschänke« von »Vadder Gentz«, die mehr als 120 Jahre den Anleger am Lotsenturm derart prägte, dass für manche der Name des Gastwirtes und die Hafenbezeichnung zum Synonym wurden sind leider vorbei. Es wird allerdings von den neuen Eignern an einer Neuauflage gearbeitet.

Wer mehr Komfort sucht, paddelt einen weiteren Kilometer, rechts vorbei an der einst modernsten Bahn-Hubbrücke Europas bis zur Marina Karnin (Vorsicht: oft Angler an der Hafenkante!). Noch vor dem etwa 30 Meter hohen Stahlskelett liegt der Karniner Zollhafen, daneben ein Fahrgastschiffs- und Fähranleger sowie ein Imbiss am Sanitärgebäude mit Duschen, WC und Waschsalon. Hinter dem ehemaligen Bahndamm schließt sich die Marina mit Gastliegeplätzen an.
Mit dem Kanu steuert man hier am besten einen Schwimmsteg ganz am Ende an, direkt am Bahndamm, auf dem die Usedomer Eisenbahnfreunde in ihrem Schaukasten über die Karniner Hubbrücke informieren. Bis zur Sprengung Ende des 2. Weltkrieges verband sie die Insel Usedom per Schiene in Rekordzeit mit Berlin. Nach einstigen Abrissüberlegungen gibt es immer wieder Pläne zur Reaktivierung des technischen Denkmals und einer neuen Bahnanbindung.

Günstig liegt Karnin auch deshalb, weil der Strom hier schmal ist (nur etwa 350 Meter) und sich deshalb gut eignet, um sicher rüber ans Festlandufer zu paddeln. Dabei sollte man allerdings den möglicherweise regen Schiffsverkehr in der südlich der Brückenruine liegenden Fahrrinne beachten und die gekennzeichneten Gefahrenstellen rund um das Hubwerk großzügig umfahren. Möglicherweise herrschen hier, je nach Wetterlage, stärkere Strömungen vor.

Auf gleicher Höhe an der anderen Seite des Stroms liegt der Hafen und Rastplatz der kleinen Siedlung Kamp. Er wird von einem Verein liebevoll gepflegt und bietet allen Komfort, den man sich auf einer Kanutour wünschen kann – nur leider keinen Kanusteg! (Stand 2024). Als Paddler muss man entweder direkt am Ende des Hafenbeckens oder, noch umständlicher, an der Badestelle mit Steg etwas westlich davon anlegen. In beiden Fällen muss das Kanu aus dem Wasser, weshalb hier ein Bootswagen bei Gepäcktouren empfehlenswert ist.
Der hauptsächlich auf Radtouristen eingestellte Rastplatz am Oder-Neiße-Radweg bietet verschiedene Plätze zum Zelten auf Wiese mit kleinen Pavillons, ein Sanitärgebäude mit Duschen und WC, fließend Wasser direkt am Platz, einen Naturlehrpfad als Fotostrecke mit vielen Infos zur Umgebung und den einmaligen Kamper Sonnenuntergang. Ein Imbiss hat während der Saison ebenfalls geöffnet.
Ankommende Radfahrer nutzen am selbsternannten »schönsten Ende der Welt« häufig die Fährverbindung nach Karnin, auf die Insel Usedom. In den späten Abendstunden macht der Hafenmeister noch eine letzte Runde und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden aller Gäste – kleiner Schnack inklusive, wenn man möchte.

Hinter Kamp und dem alten Bahndamm können wir nun das Südufer des Stettiner Haffs erkunden. Die ersten etwa 5 Kilometer auf dem wieder breiter werdenden Haff führen entlang des unter Schutz gestellten, größten Moorwaldes Deutschlands, dem »Anklamer Stadtbruch«. Außer ein paar abgestorbenen Bäumen, einem dichten Schilfgürtel und zwei Wassergräben, die am Anfang und Ende ins Stettiner Haff münden, bekommt man vom Kanu aus nicht viel zu sehen von dem einzigartigen Biotop. Anlanden ist hier nicht möglich und auch nicht erlaubt. Mit Glück kann man zwischen kleinen, ufernahen Schilfinseln einige Wasservögel beobachten.
Befährt man etwa einen Kilometer hinter Kamp den ersten Graben (»Flutgraben«), gelangt man bald zum ehemaligen Forsthaus »Zartenstrom«, das heute nur noch eine Ruine ist. Der zweite sogenannte Anklamer Mühlgraben am Ende des Naturschutzgebietes, nach weiteren 4,2 Kilometern auf dem Haff, führt bis nach Bugewitz. Bei Wellengang bieten beide Gräben die Möglichkeit für eine windgeschützte Verschnaufpause. In Bugewitz gibt es auch einen Einkaufsladen. Bis dorthin sind es über den Mühlgraben knapp 5 Paddelkilometer.

Schon vom Mühlgraben aus sichtbar, ragt bald eine Landspitze mit windschiefen Bäumen etwas weiter ins Stettiner Haff hinein. In der Bucht davor liegt seit den siebziger Jahren das rostige Wrack des ehemals unter Dampf laufenden Tonnenlegers »Freesendorf« (Baujahr 1891, Danzig) auf Grund, bewachsen und mit etlichen Löchern im Rumpf. Nichtsdestotrotz ist es über einen Steg sogar begehbar und wird augenscheinlich für maritime Grillabende am Haff zweckentfremdet.

Kurz danach folgt die schmale Einfahrt in den ehemaligen Fischerhafen Leopoldshagen, der heute vom örtlichen Angelverein unterhalten wird. Hier gibt es nicht viel: einen überdachten Picknickplatz, eine gemähte Rasenfläche und einige improvisierte Kleinbootanleger – vor allem aber Ruhe. Mit dem Kanu hält man sich zum Anlanden nach der Einfahrt entweder ganz links am Ufer (kann zugewachsen sein) oder man wagt den Ausstieg weiter am Ende des Hafenbeckens an der Betonkante bzw. den Holzbohlen (Vorsicht: rostige Nägel!).
Das Dorf Leopoldshagen ist von hier aus noch mehr als 3 Kilometer entfernt. Ein Wirtschaftsweg hinter dem Schöpfwerk am kleinen Naturhafen führt dorthin.

Das vom Hafen aus zu erkennende nahe Gehöft »Mörkerhorst« liegt auf dem Weg und beherbergte zu früheren Zeiten auch eine Fischerfamilie des Ortes. Zufälligerweise traf ich bei meiner Ankunft nicht nur auf die jetzigen, sondern auch auf einen der damaligen Bewohner von Mörkerhorst: den mittlerweile über 90-jährigen Fischersohn auf Heimatvisite, längst nicht mehr dort lebend. Wir plauderten über Vergangenes. Umso kurioser, dass sich über Stunden, die ich dort wegen starken Windes ausharren musste, keine andere Menschenseele blicken ließ. Man hätte auch niemanden erwartet, so ruhig liegt der Hafen am Stettiner Haff.

Über einen Deichweg gelangt man auch zur alten Badestelle von Mörkerhorst, die mittlerweile aber völlig zugewachsen ist. Einen schönen Blick über das Stettiner Haff bis nach Karnin bekommt man trotzdem geboten. Dem Weg auf dem Deich folgend wäre der etwa 6 Kilometer östlich liegende Hafen in Mönkebude fußläufig erreichbar. Ansonsten paddelt man um den Mörkerhorster Landhaken herum, entlang der unregelmäßig mit Schilf bewachsenen Ufer bis dorthin.
Kurz vor der windgeschützten Marina reichen Stellnetze des hiesigen Fischers bis weit ins Stettiner Haff. Man kann sie meist ganz nah an der Schilfkante passieren. Dann muss man nicht außen herum. Auch eine kleine Badestelle bietet vor dem Yachthafen Mönkebude noch eine Pausenmöglichkeit. Die Ufer sind von nun an Teil des »Naturparks am Stettiner Haff«. Im Hinterland sind dunkle Wälder der »Ueckermünder Heide« jetzt ständige Begleiter.

Auch Mönkebude war einst ein beschauliches Fischerdorf, bevor es sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Touristenzentrum am Stettiner Haff mauserte. In einer modernen Marina mit Bootswerft und Fischereihafen reihen sich heute luxuriöse Yachten aneinander. Ein feinsandiger Badestrand schließt sich an. Neben mehreren gastronomischen Einrichtungen am Hafen findet man im Dorfkern auch Einkaufsmöglichkeiten, einen Bäcker, Restaurants und Ferienwohnungen.
Für Wasserwanderer steht der nördliche Landzipfel neben der Mole des Hafens zum Zelten zur Verfügung. So kann man auf der Zeltwiese direkt am Stettiner Haff mit dem Rauschen der Wellen einschlummern. Daneben gibt es mehrere Sanitärgebäude mit Toiletten, Duschen und Abwaschmöglichkeit, Strom, WLAN, einen Kiosk, einen überdachten Picknickplatz mit windgeschützter Grill- und Feuerstelle, einen Brötchenservice, einen Spielplatz und vieles mehr. Für diesen Komfort bezahlt man auch entsprechende Preise.

Das Anlanden in Mönkebude kann jedoch witterungsbedingt schwierig sein. Einen Kanusteg gibt es im geschützten Hafen nicht. So ist man gezwungen, am äußeren Ufer der Landzunge mit Mole anzulegen. Neben dem Grillplatz gibt es eine kleine, befestigte Uferkante, die dafür genutzt werden kann. Bei stärkeren Winden aus nordöstlichen Richtungen wird man dabei allerdings ständig von Wind und Wellen in die gefährliche Brandung gedrückt, was ein sicheres Aussteigen unmöglich machen kann.
Im Zweifel paddelt man weiter bis zum Strand (Vorsicht: Buhnen und Badebetrieb!) oder bis zu einem zweiten kleinen Sportboothafen mit Badestelle an der Bungalowsiedlung Mönkebude, die östlich des Strandes im dichten Schilfgürtel liegt.

Kanutour Stettiner Haff Etappe 4 (Mönkebude – Vogelsang-Warsin, 16 km)
Markant zieht sich eine Baumreihe die folgenden 2 Kilometer am Ufer entlang, bis eine Boje schon den nächsten Strand in Grambin ankündigt. Feiner Sand, Sitzmöglichkeiten, ein Spielplatz und ein Sanitärgebäude laden in der kleinen Strandbucht zum Rasten ein. Auch mit dem Zelt könnte man auf dem angrenzenden, seit 1965 in Grambin bestehenden »Campingpark Oderhaff« für die Nacht bleiben. Die Rezeption zur Anmeldung mit Bistro und Regionalladen ist etwa 400 Meter vom Strand entfernt.

Nach weiteren 1,5 Kilometern folgt die Mündung der Zarow, die man bis zum Dorf Grambin (und weiter) hinauf paddeln kann. Beidseits der Straßenbrücke im Ort gibt es Anlegeplätze von Sportbootvereinen, welche nach Anmeldung genutzt werden können. Hier könnte man auch alternativ aussteigen, um zum Campingplatz oder in den Ortskern zu gelangen.

Schon weitere drei Paddelkilometer östlich Grambins befindet sich die Uecker-Mündung mit Mündungsmole und Leuchtturm und somit die Einfahrt zu den verschiedenen Häfen des Städtchens Ueckermünde. Bis dahin können wieder mehrere Stellnetze am Ufer zu umfahren sein. Aufgrund regen Schiffsverkehrs an der Flussmündung ins Stettiner Haff sollte man hier sehr aufmerksam paddeln.
Direkt daneben liegt auch das Strandbad Ueckermünde mit mehreren gastronomischen und touristischen Angeboten und einem großen Parkplatz. Er ist der populärste und größte Strand am Kleinen Haff. Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Ueckermünder Stadtzentrum, das man erreicht, wenn man die Uecker etwa 2,5 Kilometer hinauf paddelt. Von hier aus verkehrt auch eine Fähre nach Kamminke, zurück auf die Insel Usedom.

Nach dem Strand folgt der Fischereihafen und etwas später der Industriehafen von Ueckermünde, bevor es wieder etwas ruhiger wird auf den folgenden 3 Kilometern bis zum Ortsteil Bellin. Hier liegt ein kleiner Sportboothafen am »Belliner Kanal«. Der hiesige Ferienpark daneben bietet Zeltmöglichkeiten mit Haffzugang über eine Badestelle, von denen es im Ort gleich mehrere gibt: einen Hotelstrand mit Steganlage, einen folgenden öffentlichen Strand mit Biergarten, Spielplatz, Parkplatz, Bänken und daneben liegenden Steganlagen sowie einen Sportstrand mit Volleyballfeldern und Strandbar etwas abseits des Ortes im Wald. Möglichkeiten für Pausen gibt es auf diesem Paddelabschnitt also nahezu jeden Kilometer.

Alternativ findet man auch knapp 3 Kilometer weiter ein lauschiges Plätzchen am Ufer des Stettiner Haffs, in einer kleinen Bucht bei der Doppelgemeinde Vogelsang-Warsin. Hier wurde auf Höhe Vogelsang ebenfalls ein Stichkanal zum Hafen ausgebaut, der durch einen Sportbootverein unterhalten wird. Direkt daneben liegt der ruhige und idyllische Strand mit Wiesenfläche, Bänken und Grillplatz unter schattenspendenden Bäumen, mit Parkplatz davor. Eine kleine Seebühne wird für Veranstaltungen genutzt.
Nur wenige hundert Meter weiter östlich, beim näher am Haff liegenden Warsin, liegt in einem Kanal ein zweiter, kleiner Vereinshafen. Auch der Fischer hat nebenan seinen Ankerplatz. Zuletzt folgt noch ein kleiner Steg, an dessen Ufer ein abgewrackter Kahn liegt. Alle Anlegemöglichkeiten führen über Wege in die Dörfer, in denen es vor allem Ferienwohnungen, ein Gutshaus, Wald und viel Ruhe gibt.

Kanutour Stettiner Haff Etappe 5 (Vogelsang-Warsin – Rieth, 16 – 18 km)
Der Schilfgürtel am Stettiner Haff ist seit Ueckermünde wieder breiter und oft zerklüftet. Hinter der kleinen Bucht bei Warsin ändern sich zudem auch Verlauf und Charakter des Ufers. Man paddelt nun Richtung Norden an bewaldeter Küste, etwa 4 Kilometer bis zur Spitze einer wieder etwas höher liegenden Halbinsel, an deren Ende das alte Fischerdorf Altwarp liegt, Deutschlands nordöstlichste Siedlung. Das Uferwasser ist auf dem Weg dorthin durch zwei große Sandbänke (»Hartschaar« und »Repziner Haken«) fast überall recht flach.

Die Bezeichnungen verraten, dass es einst auch eine namensgebende Ortschaft an der Nordwestseite der Halbinsel, vor dem Haken, gegeben haben muss. Die heutige Siedlung Altwarp in direkter Nachbarschaft entstand allerdings erst in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Aufzeichnungen belegen, dass 1759 vor der Nordspitze, an der heutigen nassen deutsch-polnischen Grenze, eine Seeschlacht zwischen Preußen und den Schweden stattfand. Auf einer zeitgenössischen Darstellung dieses Ereignisses ist tatsächlich eine als »Robsin« bezeichnete Siedlung am sog. Trendel eingezeichnet. Bis auf den Namen der Untiefen ist heute aber scheinbar nichts mehr davon sichtbar.
Zwei Badestellen liegen hier noch dicht beieinander. Eine dritte scheint aufgegeben. Der größere Strand (Badestelle Altwarp Siedlung) ist einer der schönsten am ganzen Haff. Der weiße Sand an aufsteigender und bewaldeter Küste versprüht Ostsee-Flair. Bänke mit Haffblick, ein überdachter Picknickplatz und eine mobile Toilette stehen im Sommer für Badegäste bereit. Über stille Waldwege gelangt man zur Siedlung. Ein schöner Ort für eine Rast, auch wenn Zelten nicht erlaubt ist.

Über den Wasserweg bis zum Hafen Altwarp sind es von hier aus noch etwa 5 Kilometer. Die Ufer bleiben bis dorthin schilfbewachsen und ohne Anlandemöglichkeit. Zudem hat der Fischer häufig reichlich Fanggeschirr im flachen Haffwasser platziert, durch das man geschickt hindurch manövrieren muss. Die Staatsgrenze ist zum Greifen nah. Mit Kurs auf den Neuwarper See wird das namensgebende, heute polnische Dorf (Nowe Warpno) auf der anderen Seite des Stettiner Haffs sichtbar.
Vorbei an einem Stichkanal mit Landzugang und wenig später der zweiten Badestelle Altwarps im Ort mit Rastmöglichkeit, Imbiss und Eiscafé sowie einem darauf folgenden Caravanstellplatz ist bald auch der Hafen des Fischerdorfes erreicht. Der Ausstieg aus dem Kanu ist im Hafenbecken allerdings nur schwer möglich.

Im Schilfgürtel einige hundert Meter hinter dem Hafen gibt es mehrere kleine Anlandemöglichkeiten, noch etwas weiter sogar zwei Anleger des Wassersportvereins Altwarp. Allen Anlegestellen ist Rasenfläche vorgelagert. Man muss sich nur entscheiden, bei welchem Hafenmeister man sich anmelden möchte.
Legt man im Schilf, noch vor den Vereinsanlegern, an, befindet man sich auf einer Wiese, direkt an der Rückseite der Hafen-Sanitärcontainer. Hier befinden sich auch Bänke und überdachte Picknickplätze mit idyllischem Blick zum polnischen Nachbarort. Das Hafenbüro ist ebenfalls nah. Mit Segen des Hafenmeisters kann man sein Kanu sogar im Wasser liegen lassen und auf der Rasenfläche sein Zelt aufschlagen. Besser geht es kaum.
Aber auch der folgende Wassersportverein bietet gepflegte Grünflächen an. Man meldet sich hier telefonisch an (siehe Aushang).

Das Hafengelände von Altwarp wirkt überdimensioniert für das kleine Fischerdorf am Stettiner Haff. Das liegt an der Zollabfertigungsanlage, die seit dem EU-Beitritt Polens obsolet geworden ist. Dafür hat man heute viel Platz zum Parken. Der Hafenmeister ist bemüht, alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Am Hafenbecken gibt es einen Fischer mit einem sich anschließendem Restaurant, dahinter den Caravanstellplatz und ein weiteres Bistro. Auf anderer Seite legen Fähren und Fahrgastschiffe, u. a. nach Nowe Warpno und Kamminke ab.
Im Ort findet man ansonsten Ferienwohnungen, einen Laden, eine Heimatstube, die Badestelle und weitere gastronomische Einrichtungen. Sehenswert sind auch die »Altwarper Binnendünen « im südlich gelegenen Naturschutzgebiet am Neuwarper See.

Diesen bis zu seinem Südufer bei Rieth zu befahren, ist die letzte Herausforderung auf deutscher Seite des Stettiner Haffs.
Die knapp 6 Kilometer lange Route führt am »Riether Werder« vorbei. Die unbewohnte Insel mitten im See gehört, wie auch der größte deutsche Teil des Neuwarper Sees, zum »Naturschutzgebiet Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder«, einem bedeutsamen Vogelbrut- und Rastgebiet. Seeadler, Uferschnepfen, Brachvögel, Wiesenweihen, Kraniche und Wiedehopfe leben hier in aller Abgeschiedenheit mit tausenden Zugvögeln, die sich im Frühjahr und Herbst dazu gesellen. Deshalb ist das Betreten der Insel und des Westufers des Neuwarper Sees nicht ohne Weiteres gestattet, aber auch gar nicht nötig.

Man sollte sich allerdings nicht der Illusion hingeben, dass es stets ruhig zugeht auf dem Neuwarper See. Er ist als Bucht des Stettiner Haffs ebenso wind- und bei Sturm flutanfällig. Bei Südwind (gegen den Wind) paddelt man von Altwarp am besten direkt auf den Riether Werder zu und kann so möglicherweise etwas im Windschatten der Insel verschnaufen. Dann wählt man, je nach besserer Lage zu Wind und Wellen den westlichen oder östlichen Weg um die Insel herum, hinter der, in etwa 600 Meter Entfernung, das heute abgeschiedene Grenzdorf Rieth liegt.

Am südwestlichen Ufer der Bucht befinden sich an kleinen Gräben nur ein paar Gehöfte, wie Rehhagen und Hedwigshof. Sie können als Orientierungspunkte auf dem Wasser dienen. An der folgenden Riether Stiege betreibt ein Fischer sein Geschäft, mit kleinem Hafen, Ferienwohnungen und Caravanstellplatz. Nach zwei weiteren Privatanlegern macht das schilfbewachsene Ufer einen Bogen und der »Teufelsgraben« mündet still und verkrautet in den Neuwarper See.
In der Mündung versteckt sich der 42 m lange, 1927 in Swinemünde erbaute, ehemalige Schleppkahn der Familie Luck. Das Wrack liegt hier geflutet auf Grund und fristet sein Dasein als Veranstaltungsfläche und Aussichtsplattform am Riether Schloss. Hier endet auch das NSG.

Nach weiteren 500 Metern erreicht man den Naturhafen Rieth mit Pier und Liegeplätzen, davor ein weiterer kleiner Caravanstellplatz. Links davon kann man an einer schmalen Slipstelle gut mit dem Kanu anlegen. Am östlichen Hafenende hat der hiesige Wassersportverein seine Liegeplätze, 300 Meter weiter liegt die örtliche Badestelle.
Im Hafen gibt es ein (kostenpflichtiges) Sanitärgebäude, einen Unterstand mit Sitzmöglichkeiten, sowie einen Hafenimbiss am Caravanstellplatz. Hier liegen auch mietbare Hausboote. Während der Saison hält außerdem ein mobiler Bäcker am Stellplatz. Vom Hafen aus werden Führungen auf den Riether Werder angeboten. Der malerische Ortskern mit Schloss, Café, Gasthäusern, der alten Schule mit Zeltmöglichkeit, sowie Ferienwohnungen ist über die Zufahrt etwa einen halben Kilometer entfernt.

Mit Rieth ist nach etwa 77 Kilometern Rundtour der letzte deutsche Hafen des Stettiner Haffs erreicht. Wer möchte kann seit dem Schengener Abkommen die Kanutour aber auch problemlos auf der polnischen Seite fortsetzen. Die Hafenstadt Szczecin (Stettin) an der Oder ist bei ufernaher Befahrung etwa 58 km entfernt.
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Anbieterverzeichnis Stettiner Haff
Wasserwanderkarte Stettiner Haff
Naturpark Insel Usedom
Naturpark am Stettiner Haff



